Currently set to Index
Currently set to Follow

Moin,

Liebe Informanten, liebe Rechercheure, Veranstalter und Nur-mal-so-schauen-Googler,

auf diesen Seiten wollen wir vor allem unseren (potentiellen) Gesprächspartnern einige Hinweise zu unserer Arbeit geben, damit sie wissen, wer da gerade Kontakt mit ihnen aufnimmt. Ihnen und allen anderen: herzlich Willkommen.

Radio-Essay: Eigentumsreligion

Von der Idee, mit Grund und Boden reich zu werden
Deutschlandfunk, 29. März 2020

[…] Der Boden ist entweder völlig wertlos … oder unbezahlbar! Stehen alternative Felder zur Verfügung, gibt es keine Notwendigkeit, auch nur eine Ähre an irgendwen als Pacht, Rente, Miete oder Zins zu zahlen. Dem entspricht die Situation der Erstbesiedler: Sie nehmen sich ein Stück Boden, bauen in die Mitte ihr Haus, bewirtschaften den Rest für ihre Ernährung und ein wenig Tauschhandel – und gedenken, dies bis ans Ende aller Tage so zu halten. Wie viel aber ist das Grundstück wert, wenn kein anderes mehr frei ist und jemand es kaufen möchte? Ohne ihren Boden haben die bisherigen Benutzer nichts zu essen, nichts zum Wohnen, nichts zum Handeln. Sie müssten sich also vom Erlös alles Lebensnotwendige kaufen – und zwar bis ans Ende aller Tage. Der Wert eines Grundstückes ist in diesem Fall unermesslich: Er ist nicht zu bezahlen. […]

Weiterlesen …

Büro

Das Journalistenbüro Timo Rieg, 1991 in Bochum gegründet, bearbeitet derzeit vor allem Medien- und Politikthemen. Neben der Berichterstattung für Publikums- und Fachmedien entwickeln wir auch journalistische Konzepte und betreuen externe und eigene publizistische Projekte. Dabei geht es immer um Journalismus, der nach Heinrich Heine zuerst und vor allem ein Bestreben ist, die Wahrheit zu sagen.

Weiterlesen …

AGB für freie Journalisten

AGB – meine, deine, keine

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) halten fest, was bei allen Verträgen gelten soll, soweit nicht explizit davon abgewichen wird. Alle größeren Firmen haben eigene AGB, unter Geschäftsleuten werden sie automatisch Vertragsbestandteil, auch ohne ausdrücklich darauf hinzuweisen. Deshalb sollten Freie Journalisten die AGB ihrer Abnehmer genau prüfen und ggf. für ihren individuellen Auftrag Abweichungen verhandeln (z.B. bei Nutzungsrechten). Eigene AGB brauchen Freie in der Regel nicht, zumal in vielen Fällen nur wiederholt wird, was schon in den Gesetzen steht. Haben beide Vertragsparteien AGB und widersprechen sich diese, sind die betroffenen Regelungen unwirksam und es gilt, was im Gesetz steht. Das ist für Urheber meist gar nicht so schlecht.

Weiterlesen …