Moin,

Liebe Informanten, liebe Rechercheure, Veranstalter und Nur-mal-so-schauen-Googler,

auf diesen Seiten wollen wir vor allem unseren (potentiellen) Gesprächspartnern einige Hinweise zu unserer Arbeit geben, damit sie/ Sie wissen, wer da gerade Kontakt mit ihnen/ Ihnen aufnimmt. Aber auch allen anderen Besuchern sagen wir: herzlich willkommen.

Rigide redigierende Redakteure (Essay)

Sie sind die besten im Text, die Popstars der Sprache: Redakteure (m/w). „Wenn ein unfertiger Text ein Kind ist, das sich noch entwickeln muss, dann sind gute Redakteure ein wenig wie Eltern, die ein Manuskript das werden lassen, was es eigentlich sein könnte.“ Da japst der Autor nach Luft und der freie Journalist erbricht sich vor Schreck. Als unfertiges Menschenkind mit Adoptiveltern hatte er (m/w) sich bislang nicht gesehen. Doch die das sagen, sind so unschlagbar vom Fach, dass Welten kleiner Journalisten-i-Dötzkes zusammengebrochen sein müssen, als am 5. August das Zeit-Magazin zum Thema Redigieren erschien: „Ein Heft, wo wir Ihnen alles verschönern tun“ stand rot unterringelt auf dem ersten Umschlag, und dann folgte die vor Selbstsicherheit strotzende Ankündigung: „Wir machen das Beste aus Ihren Texten“.

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Medienrestriktionen

Pressefreiheit bei Bahn, Sport und Musikveranstaltern

Wenn Behörden, Verbände und Unternehmen ihre Pressearbeit professionalisieren bedeutet das häufig: sie wählen genauer aus, mit welchen Journalistinnen und Journalisten sie sprechen wollen. Mal geht’s ums Image, mal ums Geld – und manchmal wohl auch schlicht um die Macht. Sind die Medien abhängig vom Gutdünken der Akteure?

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Satire im Journalismus

Mit „SPAM“ bei Spiegel-Online und „Glasauge“ bei Welt Online haben in jüngster Zeit zwei bedeutende Nachrichten-Häuser eigene Satire-Rubriken eingerichtet. Doch von einem Boom ist nichts zu sehen. Dabei täte mehr Mut zur Satire dem Journalismus sehr gut. Schlaglichter.

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Ironische Spielformen – Satire im Journalismus

Mit „SPAM“ bei Spiegel-Online und „Glasauge“ bei Welt Online haben in jüngster Zeit zwei bedeutende Nachrichten-Häuser eigene Satire-Rubriken eingerichtet. Doch von einem Boom ist nichts zu sehen. Dabei täte mehr Mut zur Satire dem Journalismus sehr gut. Schlaglichter.

Die „Besondere Ehrung des Deutschen Volkshochschul-Verbandes“ erhielt Ende März in Marl einer der besten investigativen Journalisten: Hape Kerkeling. Seine Interviews auf CDU- und SPD-Parteitagen für seine Radio-Bremen Sendung „total normal“ (1989 – 1991) sind unerreicht, und sein „Hurz-Konzert“ sagte mehr über die deutsche Hochkultur als ein Jahrgang FAZ-Feuilleton. Auch als Horst Schlämmer vom „Grevenbroicher Tagblatt“ wirbelt er die gewöhnlichen Elemente der Alltagswelten, nicht zuletzt der medialen, durcheinander“, wie es in der Begründung zum Adolf-Grimme-Preis heißt. Für seine Verdienste um die Entwicklung des Fernsehens wurde er allerdings nicht als Journalist geehrt, sondern als Komiker.

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